Strathcona Park Teil 3
16. Mai -Reinhard-
Die Nacht kam auch. Wir saßen wieder gemütlich am Feuerchen und gönnten uns das eine oder andere Bierchen aus der Dose. Als nur noch Glut übrig war, gingen wir zu Matratze. Etwas länger als geplant schnorchelten wir in unsere Kissen, dann kam unser Frühstücksritual, mit Brote schmieren für den Tagesausflug. Heute war Wandertag und da brauchte es eine gute Verplegung. Wir hatten uns den Flower-Ridge-Trail herausgesucht, laut Beschreibung 6Km lang, 3-5 Stunden Aufmarsch, Höhenunterschied 1040m. Versprochen wurden schöne Panoramablicke.
11.30 Uhr standen wir gestiefelt am Fuß der Exkursion und stapften in den Wald. Es ging sofort steil bergan, danach steil herauf und dann wieder steil nach oben weiter. Als flachlanderfahre Strandalpinisten wussten wir sehr genau, wie leicht sechs Kilometer zu Fuß zu gehen sind. Aber immer nur naufi aufs Bergli kraxeln? Das hat doch mit einer leichten Wanderung zur Eingewöhnung nichts zu tun! Wir kämpften uns den steinigen Pfad durch das Unterholz immer weiter hinauf, überall standen und lagen wild die Bäume umher. Je höher wir stiegen, um so lichter wurde das Unterholz, nur die versprochenen Panoramen blieben uns verborgen.
Wir erreichten nach knapp zwei Stunden übelster Kaxelei den Wildnisscampfleck auf halber Strecke, das waren doch mehr als drei Kilometers. Weiter ging es und wir schafften es tatsächlich zu einer Aussicht auf den tief unter uns liegenden See. Mann, war das ein Panorama, echt sehenswert. Wir machten Mittagspause und am Buntspecht vorbei gingen wir weiter nach oben. Dann tauchten die ersten Schneefelder auf, der Pfad wurde noch schmaler und war schwerer zu erkennen. Und dann standen wir im Schnee. Erst meterweise breit, dann auch noch stellenweise knietief. Als der letzte Anhaltspunkt für den Wanderweg unter der weißen Seuche verborgen blieb, entschieden wir uns für den Rückweg. Wir waren so schlau, den Weg nicht aus den Augen zu verlieren, wer will sich denn gleich ohne Ausrüstung verlaufen? Hinunter ging es fast etwas einfacher, aber auch nur fast. Wir hatten es geschafft, völlig durchgeschwitzt den Parkplatz zu erreichen, dort bestätigte uns die zufällig ankommende Rangerin, daß die nächste Dusche vielleicht 50Km weit entfernt zu finden sein könnte. Die zweite große Herausforderung von diesem Tag lautete also ausgiebige Körperhygene. Ein Blick auf die Aushängetafel am Parkplatz zeigte dann auch, das der Wanderpfad in Wirklichkeit 12Km lang ist und das ganze doppelt mit dem Rückweg. Deshalb verbuchen wir heute geschätzte 9 Km Gelatsche.
Wir wollten jetzt nur noch sauber werden irgendwie. Reinhard spielte schon mit dem Gedanken, unter den nächsten Wasserfall zu gehen. Dafür wurde er von Nadja auch für komplett bescheuert erklärt. Naja, es wäre halt flüssiges Eis, welches hektoliterweise auf den Kopf prasseln würde. Wir entschieden uns dann für ein gründlicheres Programm. Neben unserem Zelt, ging es etwas hinunter auf eine winzige Lichtung. Wir machten Wasser heiß und veranstalteten lustige Wasserspiele mit fröhlichen Nackedeis im Wiesengrund. Das tut ja so gut. Wenn man so richtig sauber ist, sieht die Welt gleich wieder toll aus.
Zum Abendbrot gab es heute mal Spaghetti mit Tomatensoße und grünem Salat. Ein simples Essen, das einfach lecker war. Die Nacht zog auf, es wurde kühl, wir schürten uns ein Feuerchen. So ging der Tag zu Ende.
Die Nacht kam auch. Wir saßen wieder gemütlich am Feuerchen und gönnten uns das eine oder andere Bierchen aus der Dose. Als nur noch Glut übrig war, gingen wir zu Matratze. Etwas länger als geplant schnorchelten wir in unsere Kissen, dann kam unser Frühstücksritual, mit Brote schmieren für den Tagesausflug. Heute war Wandertag und da brauchte es eine gute Verplegung. Wir hatten uns den Flower-Ridge-Trail herausgesucht, laut Beschreibung 6Km lang, 3-5 Stunden Aufmarsch, Höhenunterschied 1040m. Versprochen wurden schöne Panoramablicke.
11.30 Uhr standen wir gestiefelt am Fuß der Exkursion und stapften in den Wald. Es ging sofort steil bergan, danach steil herauf und dann wieder steil nach oben weiter. Als flachlanderfahre Strandalpinisten wussten wir sehr genau, wie leicht sechs Kilometer zu Fuß zu gehen sind. Aber immer nur naufi aufs Bergli kraxeln? Das hat doch mit einer leichten Wanderung zur Eingewöhnung nichts zu tun! Wir kämpften uns den steinigen Pfad durch das Unterholz immer weiter hinauf, überall standen und lagen wild die Bäume umher. Je höher wir stiegen, um so lichter wurde das Unterholz, nur die versprochenen Panoramen blieben uns verborgen.
Wir erreichten nach knapp zwei Stunden übelster Kaxelei den Wildnisscampfleck auf halber Strecke, das waren doch mehr als drei Kilometers. Weiter ging es und wir schafften es tatsächlich zu einer Aussicht auf den tief unter uns liegenden See. Mann, war das ein Panorama, echt sehenswert. Wir machten Mittagspause und am Buntspecht vorbei gingen wir weiter nach oben. Dann tauchten die ersten Schneefelder auf, der Pfad wurde noch schmaler und war schwerer zu erkennen. Und dann standen wir im Schnee. Erst meterweise breit, dann auch noch stellenweise knietief. Als der letzte Anhaltspunkt für den Wanderweg unter der weißen Seuche verborgen blieb, entschieden wir uns für den Rückweg. Wir waren so schlau, den Weg nicht aus den Augen zu verlieren, wer will sich denn gleich ohne Ausrüstung verlaufen? Hinunter ging es fast etwas einfacher, aber auch nur fast. Wir hatten es geschafft, völlig durchgeschwitzt den Parkplatz zu erreichen, dort bestätigte uns die zufällig ankommende Rangerin, daß die nächste Dusche vielleicht 50Km weit entfernt zu finden sein könnte. Die zweite große Herausforderung von diesem Tag lautete also ausgiebige Körperhygene. Ein Blick auf die Aushängetafel am Parkplatz zeigte dann auch, das der Wanderpfad in Wirklichkeit 12Km lang ist und das ganze doppelt mit dem Rückweg. Deshalb verbuchen wir heute geschätzte 9 Km Gelatsche.
Wir wollten jetzt nur noch sauber werden irgendwie. Reinhard spielte schon mit dem Gedanken, unter den nächsten Wasserfall zu gehen. Dafür wurde er von Nadja auch für komplett bescheuert erklärt. Naja, es wäre halt flüssiges Eis, welches hektoliterweise auf den Kopf prasseln würde. Wir entschieden uns dann für ein gründlicheres Programm. Neben unserem Zelt, ging es etwas hinunter auf eine winzige Lichtung. Wir machten Wasser heiß und veranstalteten lustige Wasserspiele mit fröhlichen Nackedeis im Wiesengrund. Das tut ja so gut. Wenn man so richtig sauber ist, sieht die Welt gleich wieder toll aus.
Zum Abendbrot gab es heute mal Spaghetti mit Tomatensoße und grünem Salat. Ein simples Essen, das einfach lecker war. Die Nacht zog auf, es wurde kühl, wir schürten uns ein Feuerchen. So ging der Tag zu Ende.
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