Strathcona Park Teil 5
18. Mai -Reinhard-
Merke: Wenn man zwei Schlafsäcke koppelt, wird es dadurch nicht wirklich wärmer für die Insassen. Nette Idee für eine wärmere Jahreszeit, wir schliefen wieder getrennt.
Trotz der nächtlichen Katzen im Sack, schliefen wir erstaunlich lange. Zum Frühstück gab es French-Toast (armer Ritter für Arme) und dazu ein Bockwürstchen im Eierteigmantel. Heute ist Victoria-Day, ein kanadischer Feiertag. Eigentlich wollten wir in die Stadt nach Campbell River, vielleicht gab es dort eine Parade oder ein Feuerwerk. Nachdem wir endlich soweit fertig zur Abfahrt waren, zeigte die Uhr schon leicht Nachmittag an, und wir hatten kaum noch Lust dahin und wieder zurück zu fahren. Wegen der Holzkokelei vom Vorabend beschlossen wir stattdessen, uns an den Strand treiben zu lassen, uns dort herumzutreiben und unerlaubt trockenes Treibholz aufzutreiben. Ganz schön durchtrieben von uns. Erst fuhren wir zum Nordende des Parks, da sahen wir eine Insel im See, die durch eine Landzunge mit der Hauptinsel verbunden ist. Schönes Panorama, aber wir waren schon zu verwöhnt von der Landschaft. Dann fuhren wir zu zwei weiteren Orten am See und holten uns das Feuerholz. Man darf hier eigentlich nichts entfernen und schon gar nicht verbrennen, da sind wir aber längst nicht als Erste drauf gekommen.
Bevor wir zurück zum Zelt fuhren, hielten wir an zwei kurzen Wanderpfaden an. Es ging in der Hauptsache rechts und links am Ufer des Flusses entlang, der auch die Rückseite unserer Campsite umspült. Sehr schön anzuschauen und die nötige Bewegung bekamen wir gratis dazu. Wieder am Platz, begann der Reinhard damit, das Cockpit des Autos zu waschen, das war vom Ekelfaktor auch dringend nötig. Da der Wind merklich auffrischte und Wolken duster dräuten, befestigten wir die Plane neu und zogen unser Zelt darunter. Dann hatte Nadja auch das Abendessen vorbereitet, weil es so gut war, gab es auch heute wieder lecker Hot-Dogs mit Relish.
Die Autoelektrik hatte sich nach Tagen etwas Neues ausgedacht. Die Innenbeleuchtung ging nicht mehr von alleine aus. Egal was wir veranstalteten, der Tannenbaum brannte fröhlich weiter. Könnte man alle Lampen zu Fuß ausknipsen, wäre das keinen Eintrag wert gewesen. Nur zwei Deckenlampen ließen sich manuell abschalten, das sollte auch so bleiben. Bei den Seitentüren hatte Ray kurzerhand die Birnen herausoperiert, keinen Bock alle Sicherungen durchzuprobieren. Zufrieden mit der Welt schlug er die Türen zu. Was brennt da denn noch? Natürlich die Einstiegslampen am Trittbrett. Raus mit den Funzeln und zu die Schiebetüren. "Waahh!" Vorne im Fußraum lacht immer noch ein Schimmer. Nu reichts aber bald mal, weg damit. Das hält doch keine Batterie aus, Strom ist teuer! Nun hatte die liebe Seele aber endlich Ruhe.
Ein Abendspaziergang bescherte uns noch einen wunderschönen Sonnenuntergang hinter der nächsten Bergkette. Höchste Zeit das Feuer zu schüren!
Merke: Wenn man zwei Schlafsäcke koppelt, wird es dadurch nicht wirklich wärmer für die Insassen. Nette Idee für eine wärmere Jahreszeit, wir schliefen wieder getrennt.
Trotz der nächtlichen Katzen im Sack, schliefen wir erstaunlich lange. Zum Frühstück gab es French-Toast (armer Ritter für Arme) und dazu ein Bockwürstchen im Eierteigmantel. Heute ist Victoria-Day, ein kanadischer Feiertag. Eigentlich wollten wir in die Stadt nach Campbell River, vielleicht gab es dort eine Parade oder ein Feuerwerk. Nachdem wir endlich soweit fertig zur Abfahrt waren, zeigte die Uhr schon leicht Nachmittag an, und wir hatten kaum noch Lust dahin und wieder zurück zu fahren. Wegen der Holzkokelei vom Vorabend beschlossen wir stattdessen, uns an den Strand treiben zu lassen, uns dort herumzutreiben und unerlaubt trockenes Treibholz aufzutreiben. Ganz schön durchtrieben von uns. Erst fuhren wir zum Nordende des Parks, da sahen wir eine Insel im See, die durch eine Landzunge mit der Hauptinsel verbunden ist. Schönes Panorama, aber wir waren schon zu verwöhnt von der Landschaft. Dann fuhren wir zu zwei weiteren Orten am See und holten uns das Feuerholz. Man darf hier eigentlich nichts entfernen und schon gar nicht verbrennen, da sind wir aber längst nicht als Erste drauf gekommen.
Bevor wir zurück zum Zelt fuhren, hielten wir an zwei kurzen Wanderpfaden an. Es ging in der Hauptsache rechts und links am Ufer des Flusses entlang, der auch die Rückseite unserer Campsite umspült. Sehr schön anzuschauen und die nötige Bewegung bekamen wir gratis dazu. Wieder am Platz, begann der Reinhard damit, das Cockpit des Autos zu waschen, das war vom Ekelfaktor auch dringend nötig. Da der Wind merklich auffrischte und Wolken duster dräuten, befestigten wir die Plane neu und zogen unser Zelt darunter. Dann hatte Nadja auch das Abendessen vorbereitet, weil es so gut war, gab es auch heute wieder lecker Hot-Dogs mit Relish.
Die Autoelektrik hatte sich nach Tagen etwas Neues ausgedacht. Die Innenbeleuchtung ging nicht mehr von alleine aus. Egal was wir veranstalteten, der Tannenbaum brannte fröhlich weiter. Könnte man alle Lampen zu Fuß ausknipsen, wäre das keinen Eintrag wert gewesen. Nur zwei Deckenlampen ließen sich manuell abschalten, das sollte auch so bleiben. Bei den Seitentüren hatte Ray kurzerhand die Birnen herausoperiert, keinen Bock alle Sicherungen durchzuprobieren. Zufrieden mit der Welt schlug er die Türen zu. Was brennt da denn noch? Natürlich die Einstiegslampen am Trittbrett. Raus mit den Funzeln und zu die Schiebetüren. "Waahh!" Vorne im Fußraum lacht immer noch ein Schimmer. Nu reichts aber bald mal, weg damit. Das hält doch keine Batterie aus, Strom ist teuer! Nun hatte die liebe Seele aber endlich Ruhe.
Ein Abendspaziergang bescherte uns noch einen wunderschönen Sonnenuntergang hinter der nächsten Bergkette. Höchste Zeit das Feuer zu schüren!
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